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MRT – Magnetresonanztomographie

MRT – Magnetresonanztomographie


Terminvereinbarung:erforderlich
Vorbereitung:nicht erforderlich
Patienteninformationen:Kontraindikationen
MR Aufklärungsblatt
MRI information (english)

Sie benötigen für die MRT Untersuchung eine ärztliche Zuweisung , welche – je nach Kasse –
chefärztlich zu bewilligen
ist!
Bei Ihrem Untersuchungstermin benötigen Sie die Original Zuweisung gemeinsam mit der chefärztlichen Bewilligung!

Selbstverständlich ist die MRT-Untersuchung auch als Privatleistung möglich.

Funktionsprinzip

Unter Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, versteht man ein Schnittbildverfahren, mit dem jede beliebige Körperebene dargestellt werden kann. Zur Bilddarstellung werden keine Röntgenstrahlen verwendet, sondern Magnetfelder und Radiowellen. Man nützt das körpereigene Magnetfeld zur Bilderzeugung.

Die mittels Radiowellen zurückgesandten, sehr schwachen Signale des Körpers werden von hochempfindlichen Spulen aufgefangen und mithilfe eines Computers zu einem Bild rekonstruiert. Kleinste Veränderungen im Gewebe werden sichtbar.

Unsere High End Geräte sind: ein Philips Achieva 3,0 Tesla MRT  sowie ein digitaler 1,5 Tesla MRT Ingenia der neuesten Generation, beide zu den leistungsfähigsten klinischem Kernspintomographen auf dem Markt zählend.

Untersuchungsablauf

Vor der Untersuchung füllen Sie bitte den Anamnesebogen so exakt wie möglich aus.
Da Sie während der Untersuchung in einem starken Magnetfeld liegen, ist es wichtig alle metallischen Gegenstände und Datenträger (wie Scheckkarten, Uhr, Brille, Schmuck, BHs oder Mieder mit Metall, Prothesen, Schlüssel, Portemonnaie, Haarspangen etc.) abzulegen.

Durch die elektrischen Schaltungen entsteht ein lautes Klopfgeräusch. Zum Schutz bekommen Sie Kopfhörer, auf Wunsch mit Musik. Über eine Gegensprechanlage und eine Kamera stehen Sie im ständigen Kontakt mit dem radiologisch-technischen Personal.

Um eine optimale Bildqualität zu erreichen, sollten Sie entspannt liegen und unbedingt Bewegungen vermeiden. Die Untersuchungsdauer beträgt regionsabhängig zwischen 10 – 40 Minuten.

Indikationsabhängig ist manchmal eine Kontrastmittelgabe notwendig. Dies entscheidet der Arzt vor Ort.

Vorbereitung (Seitenanfang)

mrt-schaedel

Für einige spezielle Untersuchungen werden Sie von unserem Personal bei der Terminvergabe auf eine eventuelle Nüchternheit hingewiesen.

Frühere Röntgenbilder und Befunde der zu untersuchenden Region mitnehmen

 

Einsatzgebiete und Untersuchungsregionen

Besonders geeignet für eine MRT Untersuchung sind:mrt-kniegelenk

  • Gehirn – Schädel
  • Wirbelsäule mit Rückenmark
  • sämtliche Gelenke, Meniskus
  • Sehnen – Weichteile
  • Angiographie – Schädel – Halsgefäße
  • Cholangiographie, Abdomen
  • Niere, Nebenniere
  • sowie andere innere Organe
  • MRT der weiblichen Brust (Mamma-MRT)

Auch eine risikolose Gefäßdiagnostik (Angiographien) der Becken-Bein-Gefäße bzw. der Nierengefäße oder z.B. Mehrphasenuntersuchungen der Leber sowie anderer Oberbauchorgane können bei uns im Diagnosticum durchgeführt werden.

Insbesondere ist MR geeignet für Erkrankungen des Zentralnervensystems und der Wirbelsäule, Erkrankungen oder Mißbildungen der Blutgefäße im Gehirn und Rückenmark, Nachweis bzw. Ausschluß von Tumorerkrankungen, Verlaufsbeobachtung von entzündlichen Erkrankungen wie Multipler Sklerose, Bandscheibenvorfälle und Abnützungserscheinungen der Wirbelsäule.
Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates wie z.B. Meniskus- oder Bandverletzungen, Arthrosen, Muskelerkrankungen und -tumore.
Untersuchungen der Blutgefäße wie z.B. Nachweis von Arterienverengungen oder Aneurysmen aber auch Thromboseausschluß in großen Venen.
Früherkennung von Erkrankungen des Knochenmarkes wie z.B. Metastasen, Tumoren und „versteckten“ Frakturen. Zunehmende Bedeutung gewinnt die MRT in der Untersuchung der Brustraum-, Bauch- und Beckenorgane, sowie in der Untersuchung der weiblichen Brust (siehe auch Mammographie).

Kontraindikationen (Seitenanfang)

Wichtige Hinweise: Informieren Sie uns über eventuelle Metallimplantate, Metallsplitter oder vorangegangene Operationen. Implantate-Paß bei vorhandenen Implantaten mitnehmen ( bzw. den Operationsbericht)

Je nach Untersuchungart ist es manchmal erforderlich, Blutbefunde mit aktuellen Nierenwerten – Kreatinin – zur Untersuchung mitzubringen (nicht älter als max. 2 Wochen).
Dies gilt vor allem bei:

bekannter Nierenerkrankung
Diabetes.


 

rote-ampel

KEINE MRT-Untersuchung möglich bei

  • Bestimmten Metallimplantaten
  • Metallsplittern (abhängig von der Lokalisation im Körper,
    z.B. Metallsplitter im Auge)
  • Implantierten Herzschrittmachern
  • Bestimmten Metall-Clips nach Gefäßoperationen
  • Elektronischen Implantaten wie Innenohrprothesen
  • Insulinpumpen usw.
  • Auch bei Shuntventilen nach Hydrozephalus ist Vorsicht geboten!

Die meisten chirurgischen Eingriffe werden heute mit „nicht-magnetischen Metallen“ durchgeführt. Diese stellen somit kein Hindernis für die MRT-Untersuchung dar. Informieren Sie uns jedoch in jedem Fall, ob sich in Ihrem Körper Metallteile befinden.


 

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Vorsicht bei MRT-Untersuchungen bei

  • Permanent-Make-up im Augenbereich
  • Tätowierungen, Piercings
  • Stents
  • Medikamenten (Schmerz-) Pumpe
  • Schrotkugeln und Metallsplittern im Körper
  • Ventrikelshunt
  • Schmerz- oder Hormonpflaster
  • Aneurysmaclip
  • Nägel und Schrauben

 

grüne-ampel

Kein Problem einer MRT-Untersuchung bei

  • Hüft-, Schulter-, Knieprothesen
  • Zahnprothesen
  • Herzklappe nach 1990 implantiert
  • Port-a-Cath
  • Bohrdrähte nach Knochenoperationen
  • Diaphragma, Kupferspirale (Lagekontrolle vom Gynäkologen)