MRT

MRT - Magnetresonanztomographie

                                                          Aufnahme eines Kniegelenks MRs
Knie
Funktionsprinzip:

Unter Kernspintomografie, auch Magnetresonanz-tomografie (MRT) genannt, versteht man ein Schnitt-bildverfahren, mit dem  jede beliebige Körperebene dargestellt werden kann. Zur  Erzeugung der Bilder wird keine ionisierende Strahlung ( =  Röntgenstrahlung) ver-wendet, sondern Magnetfelder und  Radiowellen. Man nützt das körpereigene Magnetfeld zur  Bilderzeugung aus.

Die mittels Radiowellen zurückgesandten, sehr schwachen  Signale des Körpers werden von hochempfindlichen Spulen  aufgefangen und mithilfe eines Computers zu einem  Schnittbild rekonstruiert.

Der Vorteil einer MRT liegt in der hervorragenden Kontrastauflösung und der guten räumlichen Auflösung; dadurch sind auch kleinste Veränderungen im Gewebe abbildbar.

In unserem Institut haben wir den Philips Achieva 3,0 Tesla Magnetresonanztomographen - hier handelt es sich um das derzeit leistungsfähigste klinische Kernspintomographiegerät auf dem Markt. Wir verfügen zudem auch über ein Philips 1,5 Tesla  Gerät der neuesten Generation. Auch dieses Gerät befindet sich auf dem letzten Stand der Technik!


Untersuchungsablauf:

Entkleiden Sie sich bitte nach Anweisung des Personals, Sie müssen außerdem sämtliche metallische Gegenstände (Uhr, Schmuck, Brillen, Hörhilfen usw.) und Datenträger (Scheckkarten usw. ) in der Umkleidekabine zurücklassen.

Während der Untersuchung hört man ein lautes, regelmäßiges Klopfen. Über eine Gegensprechanlage und eine Kamera stehen Sie als Patient in ständigen Kontakt mit dem Personal.

Um eine optimale Bildqualität zu erreichen, sollten Sie entspannt liegen und Bewegungen vermeiden. Dazu haben Sie auch die Möglichkeit, bei Bedarf über Kopfhörer Musik zu hören (CD, Radio). Sie können auch selbstverständlich dafür ihre Lieblingsmusik auf CD mitnehmen.

Die gesamte Untersuchung dauert zwischen 10 - 40 Minuten.

Für einige Untersuchungen muß zur Verbesserung der diagnostischen Aussagekraft ein Kontrastmittel injiziert werden. Damit kann man über das Durchblutungsverhalten der Gewebe Rückschlüsse auf die Wachstumstendenz und evtl. Malignität einer Veränderung ziehen.


Vorbereitung:

Für einige spezielle Untersuchungen werden Sie von unserem Personal bei der Terminvergabe auf eine eventuelle Nüchternheit hingewiesen.


Terminvereinbarung:

Erforderlich!
Unser Team steht Ihnen von Montag - Freitag unter der Tel.Nr.

01 - 470 86 26 DW 28

für MR- Untersuchungstermine gerne zur Verfügung !

Sie brauchen für CT oder  MR - Untersuchungen eine chefärztlich bewilligte Zuweisung Ihrer Krankenkasse !!!

Selbstverständlich können Sie die MRT-Untersuchung als PRIVATLEISTUNG durchführen lassen.

Sollten Sie bereits frühere Röntgenbilder oder Befunde haben, nehmen Sie diese auf jeden Fall zum Untersuchungstermin mit.


Einsatzgebiete und Untersuchungsregionen:


Erkrankungen des Zentralnervensystems und der Wirbelsäule wie z.B. Erkrankungen oder Mißbildungen der Blutgefäße im Gehirn und Rückenmark, Nachweis bzw. Ausschluß von Tumorerkrankungen, Verlaufsbeobachtung von entzündlichen Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Bandscheibenvorfälle und Abnützungserscheinungen der Wirbelsäule. Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates wie z.B. Meniskus- oder Bandverletzungen, Arthrosen, Muskelerkrankungen und -tumore. Untersuchungen der Blutgefäße wie z.B. Nachweis von Arterienverengungen oder Aneurysmen aber auch Thromboseausschluß in großen Venen. Früherkennung von Erkrankungen des Knochenmarkes wie z.B. Metastasen, Tumoren und "versteckten" Frakturen. Zunehmende Bedeutung gewinnt die MRT in der Untersuchung der Brustraum-, Bauch- und Beckenorgane sowie in der Untersuchung der weiblichen Brust.

Besonders geeignet für eine MRT Untersuchung sind:

Gehirn - Schädel
Wirbelsäule mit Rückenmark
sämtliche Gelenke, Meniskus
Sehnen - Weichteil
Angiographie - Schädel - Halsgefäße
Cholangiographie, Abdomen
Niere, Nebenniere
sowie andere innere Organe
MRT der weiblichen Brust (Mamma-MRT)

Aber auch eine risikolose Gefäßdiagnostik (Angiographien) der Becken-Bein-Gefäße bzw. der Nierengefäße oder z.B. Mehrphasenuntersuchungen der Leber sowie anderer Oberbauchorgane können bei uns im Diagnosticum durchgeführt werden.



     Kontraindikationen


Wichtige Hinweise

Informieren Sie uns über eventuelle Metallimplantate, Metallsplitter oder vorangegangene Operationen.Die Unterfertigung eines Informationsblattes bzw. einer Einverständniserklärung, die Ihnen vor der Untersuchung ausgehändigt wird, ist gesetzlich vorgeschrieben.

Denken Sie bitte daran, bei vorhandenen Implantaten Ihren Implantat-Paß bzw. den Operationsbericht zur Untersuchung mitzubringen.

KEINE MRT-Untersuchung bei:

  • Bestimmten Metallimplantaten
  • Metallsplittern (abhängig von der Lokalisation im Körper, z.B. Metallsplitter im Auge)
  • Implantierten Herzschrittmachern
  • Bestimmten Metall-Clips nach Gefäßoperationen
  • Elektronischen Implantaten wie Innenohrprothesen
  • Insulinpumpen usw.
  • Auch bei Shuntventilen nach Hydrozephalus ist Vorsicht geboten!

Die meisten chirurgischen Eingriffe werden heute mit „nicht-magnetischen Metallen“ durchgeführt. Diese stellen somit kein Hindernis für die MRT-Untersuchung dar. Informieren Sie uns jedoch in jedem Fall, ob sich in Ihrem Körper Metallteile befinden.


Letztes Update 09.11.2009 | Seite drucken: MRT | Seite einem Freund senden: MRT

Zurück zur Startseite